Mehr als nur Honig – von den Bienen lernen
Eine theologische Betrachtung von Hans-Georg Heß

   Nicht umsonst erfährt die Biene von alters her besondere Wertschätzung. 55 Mal erscheint der Begriff Honig in der Bibel, 16 Mal in der Verbindung „Land von Milch und Honig". Milch und Honig können ein Volk ernähren. Tatsächlich fanden Archäologen Reste von etwa hundert aus Tonröhren und Stroh gefertigten Bienenstöcken in Tel Rehov (Israel), die auf das 9. bis 10. Jhdt. v. Chr. datiert wurden.
   Bienenwachs als über Jahrhunderte einziges Material für die Kerzenherstellung und das antibiotisch wirksame Kittharz Propolis finden in der Bibel noch keine Erwähnung, wurden aber von Imkerei betreibenden Mönchen sehr geschätzt.
Neben den wertvollen Produkten steht die enorme Bestäubungsleistung im Vordergrund. Die starken und einsichtig begründeten Worte Albert Einsteins „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben" sowie die erschreckenden Bilder aus China von Arbeiterinnen, die Obstbäume von Hand bestäuben, haben sich eingeprägt und wohl auch maßgeblich zum Erfolg des jüngsten Volksbegehrens beigetragen. Bienen
   Aber da ist noch mehr: „Willst Du Gottes Wunder sehn, musst du zu den Bienen gehen" – so lautet eine alte Redensart. Jeder, der sich mit Bienen befasst, kann nur staunen, was diese kleinen Tiere (jedes wiegt nur 0,1 Gramm) für Fähigkeiten haben und wie faszinierend ihr von alters- und entwicklungsbedingter Arbeitsteilung geprägtes Zusammenleben ist. Jede Biene macht im Sommer zunächst 2 Wochen Innendienst mit Hygienearbeit, Brutpflege, Versorgung der Königin, Wabenbau, Umwandeln von Nektar in Honig und dessen Bevorratung. Erst dann beginnt der mehrwöchige Flugdienst mit dem Sammeln von Nektar, Honigtau, eiweißreichem Pollen und Wasser. Da drängt sich der Vergleich mit Berufen auf: Gebäudereinigung, Kinderschwester, Diätkoch, Bauarbeiter, …
   Faszinierend sind aber nicht nur die erstaunlichen Fähigkeiten des einzelnen Individuums, was Sinnesorgane, Orientierungssinn und Kommunikationsmöglichkeiten betrifft, sondern die erst durch perfekte Kooperation möglichen Leistungen, zu denen die Einzelbiene gar nicht fähig ist (Temperaturregulation, Schwarmintelligenz). Da können wir als Sozialwesen Mensch, als Gemeinde nur lernen vom sozialen Organismus Bien, wie man ihn auch nennt. Entscheiden wie die Bienen heißt in Beziehung sein – mit gegenseitigem Respekt, kollektiver Kreativität, Bereitschaft viele Lösungsmöglichkeiten zu prüfen, diese im Gespräch zu bewerten und schließlich Einheitlichkeit der Lösung zu sichern. Nur so kann es uns wie dem Bienenvolk gelingen, rasch und in geeigneter Weise auf Veränderungen zu reagieren und gleichzeitig Ressourcen zu schonen.
   Als Christen lernen wir von den Bienen, dass wir alle Teil eines großen Ganzen sind. Miteinander verbunden und aufeinander angewiesen. Die Weisheit Gottes, der die Evolution auf so faszinierende Wege geschickt hat, begegnet uns im Kleinsten, wenn wir nur genau hinschauen. Und das verpflichtet jeden einzelnen von uns zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der uns von Gott anvertrauten Natur.

Hans-Georg Heß

        

Gutes Hören in der Kirche
Eine Umfrage zur Verständlichkeit

   Unsere Bevölkerung wird immer älter. Der Kirchenvorstand hat sich deshalb Gedanken darüber gemacht, wie allen eine gute Beteiligung am Gottesdienst ermöglicht werden kann. Speziell geht es uns aktuell um das Hören.Hören
   Vor einigen Jahren haben wir neue Lautsprecher eingebaut. Trotzdem ergibt sich aufgrund der Bauweise der Kirche mit dem Rückhall ein schwieriger Raumklang, der besonders ältere Menschen mit Hörbeeinträchtigungen vor Probleme stellt.
   Eine Lösung läge im Einbau einer Hörschleife für Träger von Hörgeräten. Das ist mit einigem Aufwand und auch Kosten verbunden, die wir bei Bedarf aber gerne investieren.
Deshalb die Frage: Ist dies etwas, was in der Gemeinde gewünscht wird? Oder fangen das die aktuellen digitalen Hörgeräte auf? Bitte sagen Sie uns Bescheid, per Brief, Mail oder direkt im Pfarramt. Wir sind auf Ihre Rückmeldungen gespannt.

 Udo Götz

    Nach oben   

Vater, Mutter, Kind - oder wie?
Familie und Gemeinde leben

  „Vater-Mutter-Kind", wie das genau aussieht, ist so verschieden, wie Menschen eben verschieden sind. Familie sein heißt, als Eltern mit Kindern zusammen leben. Bei den einen leben die Kinder abwechselnd bei Vater oder Mutter. In anderen ist ein Elternteil alleinerziehend. Eine Familie wächst, wenn Kinder dazukommen: neu geborene, adoptierte oder Kinder des Lebenspartners. Es gibt Familien mit zwei Müttern, oder zwei Vätern. Manchmal tun sich Familien zusammen, bewohnen ein großes Haus und organisieren die Betreuung der Kinder beider Familien gemeinsam.
Familie ist ein Lebensprojekt und eine große Herausforderung. Dieses gemeinsame Leben will gestaltet sein. Mann und Frau, Tochter und Sohn, jede(r) hat seine besondere Persönlichkeit, seine Bedürfnisse und Wünsche. Sie sollen möglichst vielfältig und gut verträglich für alle gelebt werden können. Das braucht viel VerstänWuselkirche-2digung, viel Organisation, und auch möglichst immer wieder viel unbeschwerte gemeinsame Zeit.
 Die Christuskirche will ein guter Ort für Familien sein. Sie will Räume öffnen zur Begegnung, zum Gedankenaustausch, zum Singen, Beten und Feiern und zum Überlegen, was wichtig ist und trägt im Leben. Für Kinder und Erwachsene.
 Die Wuselkirche ist ein Ort, um gemeinsam mit Kindern Zeit zu verbringen und dabei Gott und anderen Menschen zu begegnen. Viermal im Jahr stehen an einem Samstag ab 15.30 Uhr im Gemeindehaus alle Räume offen für Kinder mit ihren Eltern, Großeltern, Paten oder Nachbarn. Es wird gespielt, geplaudert, gebastelt und gewerkt. Alle Aktivitäten geben dem Ausdruck, was eine Geschichte aus der Bibel für unser Leben bedeuten kann. In einer kurzen Gottesdienstfeier erleben alle diese Geschichte gemeinsam. Um 17.30 Uhr gibt es ein Abendessen für alle. Die nächste Wuselkirche findet am Samstag, den 18. Mai Statt.
 Die Eltern-Kind-Gruppen sind ein wöchentlicher Treffpunkt für Eltern mit Kindern im etwa gleichen Alter. Im Moment gibt es drei Gruppen, mehr dazu auf S. 6.
 Der Diakonische Mittagstisch kocht jeden Donnerstag ein wunderbares Mittagessen für alle, die kommen, ältere Menschen, aber auch immer wieder Schulkinder. Für das Essen wird nicht mehr verlangt als der Beitrag, den Sie gerade geben können.
 Im Gottesdienst am Sonntag sind Familien immer willkommen. Das Programm ist zwar nicht immer an den Bedürfnissen von Kindern orientiert, aber es gibt eine Spielund Bücherkiste, die gerne bereitgestellt wird. Kinder gehören dazu!
 Haben Sie noch Ideen oder Wünsche, wie Ihre Kirchengemeinde ein guter Ort für Familien sein kann? Dann sprechen Sie uns an und machen Sie mit!

 Silvia Henzler

   Nach oben  

Manches muss ans Licht gebracht werden!
Passionsandachten zum Jugendkreuzweg 2019

pssion-2019  Abstufungen von Dunkelheit kennzeichnen die Bilder des Kreuzwegs „Ans Licht". Mit nur wenigen Elementen in den Fotografie- Malereien von Ben Willikens öffnen sich innere Räume der Dunkelheit in uns für Begegnung und Berührung. Entsprechende Texte und Musik ergänzen die Bilder.
 Die Konfirmanden bereiten drei Abende vor, an denen sie dazu einladen, sich mit den eigenen Sehnsüchten oder auch den Schattenseiten des Lebens auseinanderzusetzen . Vielleicht kann etwas Licht hineingebracht werden, das einen neuen Blick ermöglicht.
 Zu den Andachten ist die ganze Gemeinde eingeladen. Sie finden jeweils an den Sonntagen 31.3., 7. und 14.4. um 19.30 Uhr in der Christuskirche statt.

Udo Götz

    Nach oben  

Freu dich! Du bist getauft!
Ein Gottesdienst zur Tauferinnerung - 31.3.19 um 9:30

  Tatsächlich ist das ein Grund zur Freude und ein Grund zum Feiern. Wie einen zweiten Geburtstag kann man jedes Jahr auch den Tauftag feiern: den Tag, an dem dieses Menschenkind zu einem Christ-Kind geworden Ist.
 Manche Eltern zünden am Tauftag ihres Kindes gemeinsam die Taufkerze an. Sie erinnert daran: Licht des Lebens wird der Mensch haben, der voller Vertrauen Jesus Christus nachfolgt. Es ist stärker als alle Dunkelheit und durchdringt selbst noch die Schatten des Todes. Wer getauft ist, darf für immer in diesem Licht leben. Jesus Christus selber ist dieses Licht.
Neugierig schauen Kinder Fotos von ihrer Taufe an. Und lesen schon selbst Taubeoder zusammen mit den Eltern ihren Taufspruch. Dabei entdecken Erwachsene oft, was für eine eigenständige Vorstellung Kinder davon haben, was Gott für sie bedeutet, wer Gott für sie ist.
 Der Taufspruch erinnert daran: Gott teilt sich den Menschen mit. Gott macht dabei keine Unterschiede nach Alter, Ansehen oder Geschlecht. Gemeinsam fragen wir danach, was Gott uns sagen will. Worte aus der Bibel werden Lebensworte, die ermutigen, herausfordern, stärken und trösten.
 Manche Familien gehen am Tauftag in den Garten und gießen den Baum, den sie zur Taufe ihres Kindes gepflanzt haben. Sie messen, wie viel der Baum inzwischen gewachsen Ist
. Wasser ist nötig zum Leben. Das Regenwasser wäscht die Blätter des Baumes sauber und tränkt seine Wurzeln. So kann er wachsen und gedeihen.
 Wasser braucht es zur Taufe. Mit dem Taufwasser wird alles abgewaschen sein, was zum Leben hindert. Wer getauft ist, darf sich zwischen Himmel und Erde entfalten, darf wachsen und gedeihen unter Gottes Segen. Und selbst nach Versagen und Scheitern ist immer ein neuer Anfang möglich.
 Auch ein Spaziergang in die Taufkirche bietet sich an. Denn wer getauft ist, gehört zur großen Familie Gottes. Und die Kirche ist ihr Treffpunkt.
 Auch das Gemeindezentrum daneben gehört dazu, mit allen Angeboten, die dort stattfinden.
Zu einem solchen „Familientreffen", dem Tauferinnerungsfest sind alle Eltern und Kinder  am Sonntag, 31. März um 9.30 Uhr in die Christuskirche herzlich eingeladen. Auch Patinnen und Paten sind herzlich dazu eingeladen. Bitte bringe deine Taufkerze mit! einem Gottesdienst.

Silvia Henzler
 

  Nach oben    

Kommt, alles ist bereit!
Weltgebetstag am 1. März 2019 aus Slowenien

  In über 120 Ländern der Erde rufen ökumenische Frauengruppen auf zum Mitmachen und Mitfeiern beim Weltgebetstag am 1. März 2019. „Kommt, alles ist bereit": Mit der Bibelstelle des Festmahls aus Lukas 14 laden in diesem Jahr Frauen aus Slowenien zu einem besonderen Abend ein.19-weltgebetstag
  Slowenien ist eines der jüngsten und kleinsten Länder der Europäischen Union, ein Naturparadies zwischen Alpen und Adria. Obwohl das Land tiefe christliche Wurzeln hat, praktiziert nur gut ein Fünftel der Bevölkerung seinen Glauben. Über Jahrhunderte war Slowenien ein Knotenpunkt für Handel und Menschen aus aller Welt. Sie brachten vielfältige kulturelle und religiöse Einflüsse mit. Heute liegt das Land auf der „berüchtigten" Balkanroute, über die im Jahr 2015 tausende vor Krieg und Verfolgung geflüchtete Menschen nach Europa kamen.
  Kommt, alles ist bereit! Es ist noch Platz! Platz für jede und jeden. Es gibt Raum und Gemeinschaft und Brot für dich, für mich, für alle. Es ist noch Platz – besonders für Menschen, die sonst ausgegrenzt werden: Arme, Geflüchtete, Kranke und Obdachlose. Das Titelbild der slowenischen Künstlerin Rezka Arnuš zeigt dieses Anliegen mit Farben und Symbolen, Figuren und Silhouetten.
  „Kommt, alles ist bereit" - unter diesem Motto geht es im Jahr 2019 besonders um Unterstützung dafür, dass Frauen weltweit „mit am Tisch sitzen können". Die Weltgebetstagsbewegung aus Deutschland unterstützt die Menschenrechtsarbeit in Kolumbien, Bildung für Flüchtlingskinder im Libanon, einen Verein von Roma -Frauen in Slowenien und viele weitere Partnerinnen in Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika.
  Es ist noch Platz – auch für Sie! Sie sind herzlich eingeladen vom Team der katholischen Pfarrei Heiligste Dreifaltigkeit und der evangelischen Gemeinde der Christuskirche. Machen Sie mit! Und laden Sie andere ein!
  Vorbereitungstreffen am Dienstag, 12. Februar ab 19.30 Uhr im Gemeindezentrum der Christuskirche, Paul-Gerhardt-Str. 4 in Fürth-Stadeln.
  Gottesdienst mit anschließendem Beisammensein und landestypischem Essen am Freitag, 1. März um 19 Uhr in der Christuskirche, Paul-Gerhardt-Str. 4 in Fürth-Stadeln.

Übrigens:
DANKE für die vielen Stifte, die seit dem letzten Weltgebetstag für die Bildung von Flüchtlingskindern im Libanon gesammelt Wurden.
Die Aktion „Stifte machen Mädchen stark" ging zum 31. Januar zuende. In Stadeln und Großgründlach kam ein großes Paket zusammen. Insgesamt wurden landesweit 16.796,90 kg Stifte gesammelt.

Silvia Henzler
 

       

Mit S.O.S. ins Jahr 2019
Der Jugendgottesdienst des CVJM

  Nach einem gemeinsamen Vorbereitungstreffen im Januar ist das S.O.S-Team des CVJM Stadeln voller Tatendrang in das neue Jahr gestartet. Es wird bereits fleißig geplant und geprobt für den ersten S.O.SGottesdienst im Jahr 2019. Diesen Jugendgottesdienst möchten wir gerne mit Euch
  feiern. Mit dabei sind natürlich wieder die Band „Back on Track" und das Anspielteam. Im Anschluss an den S.O.S.-Gottesdienst gibt es die Möglichkeit bei einem kleinen Snack ins Gespräch zu kommen, neue Leute kennenzulernen oder der Musik der Band zuzuhören.
  Herzliche Einladung in das Gemeindehaus der Christuskirche am 24. Februar um 18 Uhr zum ersten S.O.S-Gottesdienst in diesem Jahr.
  Wir freuen uns über alle jungen und jung gebliebenen Besucher.

Das S.O.S.-Team
 

    Nach oben    

Frühstück mit Bibel
Das neue Format für junge Erwachsene

  Zum Leute treffen, zum Frühstück, zum Bibellesen, zum Quatschen. Dafür deckt ein Team um Lena Grassl einmal im Monat den Frühstückstisch im Gemeindehaus in Stadeln. Frisch gestärkt durch Kaffee, Tee und Brötchen geht der Blick in das Buch der Bücher.
  Ein gut verdaubarer Abschnitt lädt dazu ein, ins Gespräch zu kommen. Dabei geht es nicht um vorgefertigte Antworten, sondern um gemeinsame Entdeckungen und um den Zuspruch, der in den Texten liegt.
  Herzliche Einladung am 17.2. um 11.00 Uhr in das Gemeindehaus der Christuskirche.

Udo Götz
 

     Nach oben    

Mit Paulus glauben
Vier Abende zu Texten aus dem Philipperbrief„

  Freu dich" stat t „heul doch"! Mit diesem Wortspiel könnte die Gesamtstimmung des vermutlich letzten Briefes des Apostels Paulus beschrieben werden. Aus seinem Gefängnis schickt er der ersten Christengemeinde auf europäischem Boden eine Bilanz: Das Ergebnis nach 15 Jahren Verkündigung, Gemeindegründungen, Erfolgen und Rückschlagen, Konflikten und Lösungen lautet „Freude und Dankbarkeit". Nicht weil die Gemeinde in Philippi perfekt wäre - aber sie ist zumindest auf einem guten Weg.
  Die Themen und Texte der vier Abende sprechen direkt in den Alltag von Christinnen und Christen sowie von Kirchengemeinden. Das Bibelwochenmaterial öffnet wie immer Zugänge zu den Texten und bietet Denkanregungen für den gemeinsamen Austausch.

  Wir laden nach Vach und Stadeln in die jeweiligen Gemeindehäuser ab 20 Uhr ein: 
5.2 und 19.2. in Stadeln 12. und 26.2. in Vach

 Udo Götz
 

     Nach oben   

Wer wagt, gewinnt!
Im Februar wuselt es wieder einen Nachmittag lang im Gemeindehaus

  Warst du schon mal vor einem Riesen gestanden? Vor etwas oder jemandem, der viel größer war als du? Das kann ganz schön angsteinflößend sein!
  Am 2. Februar geht es bei der Wuselkirche um den kleinen Hirtenjungen David, der so einem Riesen begegnet ist. Er hat Mut bewiesen, weil er keine Angst hatte, dem Riesen Goliath entgegenzutreten. Er vertraute dabei auf Gottes Hilfe.
  Was hilft mir, wenn ich mich klein und hilflos fühle? Wenn ich ein Risiko eingehen muss. Kann ich es wie David wagen, auf Gott zu vertrauen, um dann mit meinen Fähigkeiten Großes zu bewirken?
 
Von 15.30 bis 18.00 Uhr stehen wieder die Türen des Gemeindesaals offen. Herzlich eingeladen sind besonders alle Kinder bis 10 Jahren mit mindestens einer erwachsenen Begleitperson. Wir kommen dem Thema in einer gemeinsamen Kreativzeit näher, um die Eindrücke anschließend in einer familiengerechten Andacht zu vertiefen. Ein gemeinsames Abendessen beendet den erlebnisreichen Nachmittag.
  Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Doris Schrems
 

     Nach oben    

Jung und engagiert für die (Um)Welt
Aktionen des CVJM um die Jahreswende

Alle Jahre wieder: Die Christbaumaktion

  Weihnachten ist vorbei und der schön geschmückte Baum fängt an zu nadeln. Aber wohin mit dem ausgedienten Stück?
  Gut, dass es den CVJM Stadeln gibt. Denn der sorgt jedes Jahr dafür, dass viele Stadelner den mühsamen Weg zu den Sammelstellen nicht selbst gehen müssen. Gegen eine kleine Spende für unsere Jugendarbeit kommen wir am 12.1. zwischen 10 und 13 Uhr auch bei Ihnen vorbei und nehmen Ihren Baum mit.
  Legen Sie dafür Ihren abgeschmückten Baum bis 10 Uhr gut sichtbar vor Ihre Haustür und befestigen Sie einen Zettel mit Ihrem Namen am Baum (am besten unseren Flyer, den wir Anfang Januar verteilen). Dann wissen wir auch, dass der Baum für uns bestimmt ist bzw. wo wir klingeln müssen.

Alle Jahre wieder: Die Christbaumaktion Ein herzliches Dankeschön für Ihre Spenden!

  Jung und engagiert für die (Um)Welt Aktionen des CVJM um die Jahreswende „Könnten Sie bitte bei Ihrem Einkauf eine Packung Zucker für uns kaufen?" So ähnlich haben unsere MitarbeiterInnen und Gruppenmitglieder am 8. Dezember vor den Supermärkten gefragt, um die Weihnachtssammelaktion der Johanniter zu unterstützen.
  Mit Ihrer und Eurer Hilfe konnte der CVJM Stadeln 41 Weihnachtspäckchen beisteuern! Vielen Dank an alle, die etwas gespendet haben, an die MitarbeiterInnen und Kinder, die – trotz des ziemlich ungemütlichen Wetters – dabei waren.

Doris Schrems
 

     Nach oben    

Start ins Jahr mit einem neuen Namen
Nachrichten aus der Frauengruppe

  Frauengruppe hat sich einen neuen Namen gegeben: die „Dienstagsfrauen". Die Dienstagsfrauen sind aufgeschlossen und interessiert, neugierig und lebenserfahren, resolut und manchmal vielleicht auch etwas widerspenstig. Sie stellen Fragen und tauschen sich aus über Gott und die Welt. Die Dienstagsfrauen treffen sich jeweils am letzten Dienstag Abend im Monat im Gemeindehaus der Christuskirche.
  Start ins Jahr mit einem neuen Namen Nachrichten aus der Frauengruppe Das Treffen am 22. Januar steht unter dem Motto: „Mit Humor geht alles besser" Wir entdecken Humorvolles in der Bibel und die Kunst der Clownerie. Dabei lachen wir befreit über uns selbst, mit roter Nase im Gesicht. Gut ist es, schon gute Laune mitzubringen und möglichst bequeme Kleidung, die etwas Bewegung erlaubt.

 Silvia Henzler
 

     Nach oben    

Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit
Die Sternsinger sammeln Geld für Kinder mit Behinderungen

  Ángeles lebt in Lima, der Haupstadt von Peru. Ihr Name kommt aus dem Spanischen und bedeutet Engel. Doch hinter der zerbrechlich wirkenden Achtjährigen lässt sich ein starker Charakter erahnen. Sie geht gerne in die Schule, Mathematik ist ihr Lieblingsfach. In ihrer Freizeit liest sie oft, vor allem Märchen. Und sie schaut gerne fern oder spielt mit ihren Freundinnen, am liebsten Klatsch- oder Ballspiele.
  Die Freundinnen müssen genau zielen, denn Ángeles sitzt wegen einer Muskelkrankheit im Rollstuhl. Dass Ángeles nicht laufen kann, ist für ihre Freundinnen kein großes Thema. In der Schule helfen sie ihr und schieben ihren Rollstuhl. Nach dem Unterricht wird Ángeles von ihrer Mutter Helen und ihrem kleinen Bruder Jesús abgeholt. Der Rollstuhl bleibt in der Schule. Für den Heimweg nutzen sie einen leichten Kinderbuggy. Ángeles' Mutter ist eine kräftige Frau. Dennoch ist es für sie eine besondere Anstrengung, ihre Tochter und den Buggy den steilen Pfad mit den unebenen Treppenstufen bis zu ihrem Häuschen zu tragen. Ángeles Familie lebt in einem Armenviertel am Rand von Lima. Schlichte Hütten säumen die Berghänge. Eine Infrastruktur ist nur in Ansätzen vorhanden. „Jetzt kann ich Ángeles noch tragen. Aber sie wird größer und schwerer", sagt die 35-Jährige. „Ich werde älter, meine Kräfte schwinden. Irgendwann werde ich sie nicht mehr tragen können."
  Morgens geht das Mädchen zur Therapie, nachmittags zur Schule. Nur der Sonntag ist frei.
  Dankbar und zufrieden sind beide mit den Therapien, die Ángeles in der von den Sternsingern geförderten Einrichtung Yancana Huasy besucht. „Sie helfen ihr sehr, und das von klein auf ", sagt Helen.
  Ohne die Spenden der Sternsinger könnte vielen Kindern in Peru nicht geholfen werden. Denn eine Förderung wie bei uns ist nicht vorgesehen.
  Vom 2.- 5. Januar sind wieder die Sternsinger unterwegs und sammeln an den Haustüren Geld für Projekte mit Kindern in Peru und weltweit. Der Aussendungsgottesdienst für die Sternsinger findet am 1. Januar um 17 Uhr in der Christuskirche statt. Der Abschlussgottesdienst ist am 6.1. in der katholischen Kirche in Stadeln.

 Udo Götz
 

         Nach oben