Kindernothilfe - Unterstützung konkret: Unser Patenkind

 

Patenkind 
Wir unterstützen die Kindernothilfe in Guatemala

Schon lange unterstützt die Christuskirchengemeinde über die Kindernothilfe ein Patenkind. Nachdem das letzte Patenprojekt im Herbst zu Ende gegangen ist, suchen wir eine neue Interessierte oder einen Interessierten als Kontaktperson für eine mögliche neue Patenschaft. Astrid Rebhan hatte bisher diese besondPatenkinderere Aufgabe übernommen und mit viel Liebe und vielen Briefen den Kontakt zu den Patenkindern der Gemeinde gehalten. Aus dem ersten Anfang sind letztendlich 15 Jahre geworden - ein guter Grund für ein kleines Interview. Liebe Frau Rebhan, was hat Sie eigentlich dazu bewegt, sich als Patin der Gemeinde zu engagieren? „Wir hatten damals als Familie schon Patenkinder, die wir unterstützt haben. Zwei Mädchen. Unsere Kinder zeigten großes Interesse, aber sie meinten, ein Junge würde noch fehlen. Gerade da las ich im Gemeindebrief, dass die Kirchengemeinde jemanden für diese Aufgabe sucht. Die bisherige Patin war außerdem meine Nachbarin. Also habe ich erst sie gefragt und dann im Pfarramt angerufen." Was ist die besondere Aufgabe als Patin oder Pate? „Ich habe regelmäßig Post bekommen. Von der Organisation und von den Kindern selber. Drei oder viermal im Jahr habe ich unserem Patenkind geschrieben. Ich habe ein Foto geschickt von mir und unserer Kirche. Ich habe erzählt, wie wir Ostern feiern oder Weihnachten. Gerne habe ich die Briefe geschmückt mit kleinen Aufklebern, um den Kindern eine Freude zu machen. Die Briefe werden jeweils an die Kindernothilfe geschickt und dort übersetzt, bevor sie weitergeschickt werden. Der Postweg dauert 6-8 Wochen, manchmal sogar länger. Weihnachtspost muss man darum schon Anfang Oktober schreiben." Die Kindernothilfe unterstützt Entwicklungsprojekte die insbesondere Kinder im Blick haben. Welche Ziele scheinen Ihnen da besonders wichtig? Am Wichtigsten finde ich, dass die Kinder regelmäßig die Schule besuchen können oder den Kindergarten. Außerdem lernen sie dort gemeinsam mit ihren Eltern, wie sie durch abwechslungsreiche Ernährung und durch Hygiene gesund aufwachsen können. Durch solche Bildung haben sie die Chance auf ein besseres Leben. Haben Sie selbst auch etwas von diesem Amt als Patin? „Ich weiß jetzt viel mehr darüber, wie Kinder in anderen Ländern leben. Ihnen fehlt viel, was für uns selbstverständlich ist. Nachrichten aus der Ferne rücken plötzlich näher, weil man dort Menschen persönlich kennt. Zum Beispiel nach dem großen Sturm in Haiti. Ich konnte persönlich fragen, ob es den Kindern gut geht. Bei Fragen ist immer jemand in der Organisation ansprechbar. Und ich habe mich auch über das Interesse der Gemeinde gefreut, wenn ich von unserem Patenkind berichtet habe."

Vielen Dank, Frau Rebhan, dass Sie so lange Zeit diese Kinder begleitet haben. Ich hoffe, dass auch Ihre Nachfolgerin oder Ihr Nachfolger so viel Freude an dieser Aufgabe findet.

Das Interview führte Silvia Henzler.

 

Ein neues Patenkind 
Wir unterstützen die Kindernothilfe in GuatemalaJoel Lux

In unserer Patenschaft bei der Kindernothilfe gab es wieder einen Wechsel . Nachdem unser bisheriges Kind die Schule gewechselt hat und damit nicht mehr gefördert werden kann, unterstützen wir nun Joel Lux Vásquez aus Guatemala. Er ist 7 Jahre alt und besucht die erste Klasse.
In Guatemala ist die Kluft zwischen Arm und Reich sehr groß. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze des Landes. Das Einkommen des Vaters von Joel Lux liegt bei 15, - Euro pro Monat. Sie wohnen in einer ärmlichen Lehmhütte und bauen Mais und Bohnen für den Eigenbedarf an. Außerdem besitzen sie einige Hühner und zwei Schweine. Alle müssen daheim mit anpacken.
Dank unserer Unterstützung erhält Joel Lux nun eine Schulausbildung. Sein Lieblingsfach ist Kunst. Aber natürlich spielt er auch gerne. Wir wünschen ihm eine gute Zeit.

Udo Götz. 

 

Ein Brief von ihm:

Liebe  Paten,
lch grüsse  sie mit viel Liebe und wünsche lhnen Erfolg bei lhren Aktivitäten. lch danke  lhnen sehr für das Geld was sie senden  damit  ich in die Schule  gehen  kann.  lch bin in der 1. Klasse  und ich hoffe dass ich weiter  Zur schule  gehen  kann. lch bin 7 Jahre  alt. Meine Lieblingsfarbe  ist rot und ich spiele gerne Fussball. Gott segne  sie.

Nach obenlch verabschiede  mich von lhnen Joel Lux Vasque