Monatsspruch April

Jesus Christus spricht: Friede sei mit euch!

(Johannes 20,21)

„Es steht ja nicht in unserer Macht. Natürlich weiß Jesus das. Er ist weder Träumer noch Schwärmer. Auch nach seiner Auferweckung bleibt er nüchtern. Liebe ist keine Schwärmerei oder Träumerei. Liebe, die sich ihrer bHaseewusst ist, ist nüchtern. Das dürfen wir uns gelegentlich eingestehen.
 Mit Schwärmereien kommen wir nicht weit. Besser ist, wir blicken nüchtern auf die Dinge und die Menschen. Und sagen uns: Nüchternheit ist der Welt angemessen; liebevoll sein auch.
 Nichts bringt uns so weit wie die Liebe. Vieles lässt uns ins Stocken geraten. Liebe kann den einen Schritt weiter gehen.
 Das heißt nicht, dass der Schritt zum Erfolg führt. Es heißt nur, dass wir ihn gewagt haben.
 Manchmal können wir viele Schritte wagen, ein anderes mal aber will nichts mehr gelingen, obwohl wir gründlich nachgedacht haben. „Tut, was in eure Macht steht." -das schließt Grenzen mit ein.
 Dann bleibt nur eins: Es Gott hinlegen und es ihm selbst anbefehlen: „Ich habe es versucht, Gott; nun nimm du es in die Hand." Meine Macht der Liebe ist begrenzt. Aber ich vertraue darauf, dass es trotzdem weitergeht. Und, wer weiß, vielleicht zeigt er uns dann den nächsten Schritt?

Udo Götz