auf ein Wort

Februar  2018

Liebe Gemeinde,

Das Am 4. Januar starb Holly Butcher mit 27 Jahren. Sie litt an einer seltenen und aggressiven Krebserkrankung._Holly
Das hielt sie aber nicht davon ab, ihre Gedanken nieder zuschreiben und sie nach ihrem Tod im Netz veröffentlichen zu lassen. Diese Veröffentlichung hat sehr viele Menschen weltweit erreicht und Beeindruckt.
Denn es sind alles andere als trübsinnige Mitteilungen! Holly Butcher ruft dazu auf, das Leben in gegenseitiger Verantwortung auszukosten. Man solle sich überlegen, wofür sich der Einsatz von Energie im Leben lohne. Die Leute sollten mehr Musik hören, ihren Hund streicheln, mit ihren Freunden reden und reisen, wenn sie wollten. „Esst den Kuchen mit null Schuldgefühl."
Eine Haltung, die ich gut finde und die mir Mut macht, auch 2018 mit Energie und Lust die Dinge anzugehen, die sich Anbieten.
Wie schaut das bei Ihnen aus? Wie wäre es zum Beispiel mit der Aufgabe einer Patin oder eines Paten? In dem Artikel nebenan stellen wir diese Arbeit vor, die überschaubar und zeitlich nicht bindend ist. Trotzdem ist sie mit Verantwortung und einem offenen Blick für die Welt Verknüpft.
„Es ist wahr, dass es einen glücklicher macht, Sachen für andere zu tun, als für sich selbst," schreibt Holly Butcher im Angesicht ihres Todes. Und sie hinterlässt damit ein wunderbares Erbe.

Es grüßt Sie Ihr Pfarrer Udo Götz