Das ist mir wichtig
Eine neue Serie mit Kirchenvorstehern/innen unserer Gemeinde

Im Oktober 2018 wird bayernweit ein neuer Kirchenvorstand für 6 Jahre gewählt. Im Monatsgruß lassen wir in den folgenden Ausgaben jeweils ein Mitglied unseres aktuellen Kirchenvorstands zu Wort kommen.  So bekommt dieses Leitungsgremium ein Profil. Und vielleicht finden Sie sogar Geschmack daran, sich hier zu engagieren.
 

 

Friedrich Arnold

1994 wurde ich in den Kirchenvorstand berufen. Seitdem bin ich ununterbrochen Mitglied dieses Gremiums. In dieser langen Zeit habe ich alle möglichen Funktionen übertragen bekommen: Vertrauensmann, Protokollant, Kirchenpfleger, Mitglied im Finanzausschuss, in der Dekanatssynode, im Dekanatsausschuss, in der Gesamtkirchenverwaltung Fürth.KV F.Arnold
 Diakonie und Nächstenliebe waren mir immer ein besonderes Anliegen. Anfangs habe ich mich intensiv für unsere gemeindliche Diakoniestation eingesetzt. Dabei habe ich einige Jahre die Abrechnung der Pflegeleistungen unserer Schwestern mit den Kranken- und Pflegekassen vorgenommen und mich um die Finanzen der Station gekümmert. 2005 haben wir im KV den Bau des neuen Gemeindehauses beschlossen. Wir sind heute alle sehr froh, dass wir damals diese Entscheidung getroffen haben.
Vor über 2 Jahren habe ich den Anstoß für das wöchentliche Angebot des Mittagstisches „Essen mit Anderen" gegeben und freue mich über die große Resonanz. Seit 2013 bin ich der Kirchenpfleger und kümmere mich um die Finanzen der Kirchengemeinde. Ich vertrete sie dabei in der Gesamtkirchenverwaltung. Die Mittel der Landeskirche und das Spendenaufkommen sind stark rückläufig, demgegenüber werden die Kosten für den Unterhalt von Kirche, Pfarrhaus und Gemeindehaus nicht weniger. Ich durfte auch mehrmals bei der Neubesetzung unserer beiden Pfarrstellen Mitentscheiden.
 Natürlich wären noch viele Dinge zu nennen bei denen ich innerhalb von 4 Amtsperioden beteiligt war. Ich habe die ehrenamtlichen Aufgaben als Kirchenvorstand immer sehr gerne und nicht zuletzt mit Gottes Hilfe Ausgeführt.

  Friedrich Arnold
 

      

Isabelle Beulcke

Isabelle Beulcke Mit gerade einmal 18 Jahren bekam ich die Chance durch meine Wahl in den Kirchenvorstand in einem weiteren Bereich der KirchengeKV J. Beulckemeinde mitzuarbeiten, nachdem ich begonnen hatte, nach meiner Konfirmation in der Kinder- und Jugendarbeit mitzuhelfen. Heute, fast 6 Jahre später, blicke ich gerne auf diese Zeit zurück. Eine Zeit, in der ich viel Neues lernen durfte, vieles miterleben und mitgestalten konnte und in der ich viele wunderbare Menschen der Gemeinde kennen lernen durfte. Mir war es immer ein großes Anliegen, dass Kirche gerade jungen Menschen einen Zugang bietet, einen Ort, an den sie gerne kommen. Für mich sollte Kirche ihnen Raum bieten zum Diskutieren, zum Nachdenken und zum Spaß haben. Dies alles ist mir wichtig, aber eben auch hierbei nicht die Tradition des Glaubens und der Kirche zu vergessen, denn Kirche soll allen Menschen einen Platz bieten. Besonders haben mich in den
vergangenen Jahren neue Projekte begeistert. Hierzu zählen beispielsweise die „Wuselkirche" für die Kleinsten der Gemeinde und deren Familien oder die diakonische Tischgemeinschaft „Essen mit Anderen". Denn es begeistert mich zu sehen, dass Kirche neue Wege geht und diese auch großen Anklang finden. Das Miteinander im Kirchenvorstand und in der ganzen Gemeinde haben mich durch diese Zeit getragen und ich bin heute sehr dankbar für alle Erfahrungen die ich machen durfte, für alle Gespräche, alle Diskussionen und gemeinsamen Erlebnisse. Denn diese werden mich auf meinem Weg durch das Theologiestudium, das mich selber ins Pfarramt führt, sicherlich noch lange begleiten.

Isabelle Beulcke
 

   

Günther Schrems

Schon als Kind war ich mit der Kirche verbunden (Kindergottesdienst, Kindergruppe, CVJM und der Posaunenchor). Nach einer Pause, in der für mich die Umstellung bzw. Modernisierung meines Ldw-Betriebes und die Familie Priorität hatten, wollte ich mich wieder aktiv in die Kirche einbringen.KV G. Schrems1
1994 wurde ich in den Kirchenvorstand gewählt und seit 1999 bin ich Vertrauensmann. Besonders wichtig ist mir die gute Zusammenarbeit mit den Haupt- und Ehren
amtlichen und die Würdigung ihrer Arbeit in der Kirchengemeinde. Ein Anliegen war es mir auch, neue Gottesdienstformen für Kinder und Jugendliche zu finden, wie z. B. der „SOS“ (ein Gottesdienst für Jugendliche und jung gebliebene Gemeindeglieder). Schließlich wurde ein Förderkreis für einen Jugendleiter gegründet und durch zahlreiche Spenden konnte ein Jugendleiter eingestellt werden. Zusammen mit den vielen Ehrenamtlichen vom CVJM ist dadurch eine sehr gute Jugendarbeit in Stadeln gewährleistet. Auch die Kirchenmusik hat bei mir einen hohen Stellenwert. Um die Chöre finanziell zu unterstützen und Konzerte mit auswärtigen Musikern zu ermöglichen, wurde der Förderkreis Kirchenmusik gegründet.
Alle Projekte habe ich von Anfang an mit unterstützt und bin auch als Ausschussmitglied dabei. Auf unser neuestes Projekt, die Wuselkirche, bin ich besonders stolz und engagiere mich voller Begeisterung im Team. Vor allem im Bauausschuss konnte ich mein Wissen einbringen, viele Projekte begleiten und wo nötig mithelfen. Die Arbeit und das Miteinander im KV bereitet mir viel Freude.

Günther Schrems