Das ist mir wichtig
Eine neue Serie mit Kirchenvorstehern/innen unserer Gemeinde

Im Oktober 2018 wird bayernweit ein neuer Kirchenvorstand für 6 Jahre gewählt. Im Monatsgruß lassen wir in den folgenden Ausgaben jeweils ein Mitglied unseres aktuellen Kirchenvorstands zu Wort kommen.  So bekommt dieses Leitungsgremium ein Profil. Und vielleicht finden Sie sogar Geschmack daran, sich hier zu engagieren.
 

 

Hans-Georg Heß

 Seit meiner Kindheit bin ich eng mit dem kirchlichen Gemeindeleben in Stadeln verbunden. Für die Erfahrungen und KV H.-G.Heßdie Gemeinschaft, die ich im Kindergottesdienst, in der Jungschar und später in der JuGe (Jungen Gemeinde) im CVJM und in der Christuskirche erleben durfte und die mein Leben wesentlich geprägt haben, bin ich sehr dankbar. Kirche ist für mich auch ein Stück Heimat.
 Aus dieser Erfahrung heraus habe ich mich immer wieder gerne für das Gemeindeleben engagiert, sei es im CVJM, im Arbeitskreis Gottesdienst oder als Mitglied im Kirchenvorstand. Ich weiß es sehr zu schätzen, dass ich nach einer längeren, beruflich bedingten Pause auch im erweiterten Kirchenvorstand voll eingebunden bin und durch die Mitarbeit in den Sitzungen wertvolle Einblicke gewinnen kann.
 Als Umweltbeauftragter durfte ich feststellen, dass mit dem durchdachten Neubau des Gemeindehauses und der Photovoltaikanlage bereits wichtige Weichen zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen gestellt worden sind. Unsere Gemeinde erfüllt auch die Kriterien als Mitglied im Fair- Trade-Dekanat Fürth.
 Aus meiner eigenen Erfahrung heraus ist mir Kirche als Ort erlebter christlich orientierter Gemeinschaft ein besonderes Anliegen. Dabei gilt es möglichst viele Altersgruppen durch attraktive Angebote anzusprechen und einzubinden.
 Als Mitglied im „Förderkreis Jugendleiter" in Stadeln unterstütze ich von Beginn an die von der Kirchengemeinde und vom CVJM gemeinsam getragene Jugendarbeit. Ich freue mich, dass Angebote wie „Wuselkirche", „SOS-Gottesdienste" und „Essen mit anderen", in die sich erfreulich viele Gemeindeglieder mit großem Engagement einbringen, so regen Zuspruch erfahren. Neben diakonischen Aufgaben liegt mir als Sänger im Kirchenchor auch die Kirchenmusik besonders am Herzen.

Hans-Georg Heß
 

 

Axel Lönneker

 Axel BillerEigentlich bin ich erst spät mit der Kirche in Kontakt gekommen. Wie bei vielen anderen auch, war nach der Konfirmation erst einmal Schluss, und auch nach meinem Umzug nach Stadeln vor fast 25 Jahren bin ich erst langsam in die Gemeinde hineingewachsen. Das fing mit gelegentlichen Gottesdienst-Besuchen an und ging irgendwann mit der Mitarbeit als Gottesdiensthelfer und im Kirchenchor weiter.
 Zur letzten Kirchenvorstandswahl habe ich mich dann auf gutes Zureden als Kandidat aufstellen lassen. Für einen Sitz im eigentlichen Kirchenvorstand haben die Stimmen bei der Wahl nicht gereicht, aber ich mache seither im erweiterten Vorstand mit und wurde dort auch gut aufgenommen.

Am Herzen liegt mir außer der Kirchenmusik auch die Jugendarbeit, deswegen bin ich seit der Gründung des Förderkreises für den Jugendleiter dort Mitglied.

Axel Lönneker
 

 

Elfriede Gareiß

„Wer ein Amt hat, der walte seines Amtes" - das erwiderte meine Mutter, wenn ich ehrenamtliche Tätigkeiten in unserer Kirchengemeinde zu verrichten hatte, anstatt Zeit mit ihr zu verbringen.
Es bereitet mir Freude mich in verschiedenen Bereichen zu engagieren. G.GareissBesonders am Herzen liegt mir der monatliche „Treffpunkt am Montag". Bei Kaffee, Kuchen und immer einem interessanten Thema ist hier eine fröhliche Runde anzutreffen und wir freuen uns stets über neue Gäste.
Für mich ist der Sonntagsgottesdienst ein wichtiger Bestandteil meines Glaubens: In der Gemeinschaft zu singen, zu beten, Predigttexte zu hören, die mir begreifbarer werden. Mit dem abschließenden Segen in die kommende Woche begleitet zu werden, ist ein wertvolles Element des Gottesdienstes. Ich glaube fest daran, dass uns dieser
Gottesdienst - trotz derzeit sinkender Besucherzahlen - auch zukünftig erhalten bleibt.
Wir sind in der Christuskirche in der glücklichen Lage, dass sich so viele Mitarbeiter ehrenamtlich einsetzen, sonst wäre diese Vielfalt an Angeboten nicht machbar. Dafür bin ich dankbar. Zudem bietet unser Gemeindehaus Platz, wurde als Begegnungsstätte gebaut und soll auch so genutzt werden. Die Beständigkeit mit Pfarrer Udo Götz seit 18 Jahren eine feste Ansprechperson in der Leitung der Christuskirche zu haben, ist für das Gemeindeleben sehr förderlich.
Am 21. Oktober sind Neuwahlen und ich kann nur ermutigen, Verantwortung für die Kirchengemeinde zu übernehmen. Es macht Freude, im Team an der Gestaltung einer lebendigen Gemeinde mitzuwirken.

Elfriede Gareiß

        

Thomas Biller

Nachdem der Hausbau abgeschlossen und die Kinder aus dem Gröbsten raus waren kam der Wunsch auf, sich mehr sozial zu engagieren. Vielleicht kennen Sie den Gedanken „Mir geht es gut – ich möchte etwas zurück geben. Mich einbringeT. Billern! " Beruflich habe ich als Kaufmann viel mit Zahlen zu tun und dachte erst an das Thema „Schuldnerberatung". Als ich für den Kirchenvorstand angefragt wurde, habe ich spontan zugesagt. Mein Ziel war es, dort meinen wirtschaftlichen Sachverstand einzubringen, etwas Neues kennenzulernen und mich stärker sozial zu engagieren.
Bei der Wahl haben die Stimmen dann für  einen Sitz als stimmberechtigtes Mitglied nicht gereicht. Aber ich konnte im erweiterten Vorstand mitarbeiten. So brachte ich mich im Finanzausschuss ein und habe viel darüber gelernt, wie eine Kirchengemeinde funktioniert: Dass die tägliche Arbeit ohne
eine Vielzahl von Spenden und ehrenamtlich engagierten Menschen so nicht möglich wäre und dass man schon immer sehr genau überlegen muss, welche Ausgabe notwendig und welche wünschenswert ist.
In der Presse liest man oft vom „Reichtum" der Kirche und von „Finanzskandalen". Das ärgert mich, insbesondere da in unserer Gemeinde die finanziellen Mittel knapp sind und sehr umsichtig damit umgegangen wird. Im Moment sammeln wir für die Reparatur der Läutemechanik.
Neben der Mitarbeit im Finanzausschuss habe ich mich bei verschiedenen Themen engagieren können und so einen kleinen Beitrag zu einem aktiven Gemeindeleben geleistet. Als Neuen hat man mich herzlich und offen aufgenommen und ich konnte mich jederzeit offen einbringen. Das hat mir Spaß gemacht und dafür möchte ich mich auch bedanken.

Thomas Biller

      

Friedrich Farrnbacher

Seit meiner Jugend bin ich ehrenamtlich für die KKV F.Farnnbacherirche tätig. Viele Jahre habe ich in der Jugendarbeit beim CVJM Fürth Stadt und der Auferstehungskirche mitgewirkt. Während dieser Zeit war ich Mitbegründer der Band des ev. Jugendwerks „Ecclesia". Ich wurde Mitglied des Dekanatsjugendkonvents und der Dekanatsjugendkammer. Von dort wurde ich als Delegierter zum Stadtjugendring gewählt. war im Vorstand, für den SJR im damaligen Jugendhilfeausschuss und als Schöffe am Jugendgericht in Fürth. Als ich 55 Jahre wurde, entschied ich mich aus der Jugendarbeit auszusteigen. Allerdings nicht vollständig, denn seit seiner Gründung bin ich Mitglied beim „Förderkreis Jugendleiter" in Stadeln. Seit einigen Jahren gehöre ich nun auch zum Kirchenvor s tand der Christuskirche. Ich bin der Meinung zu einer guten Kirchengemeinde gehört eine gute Kinder- und Jugendarbeit. Den Kindern und Jugendlichen eine gute christliche Basis für ihr späteres Leben zu vermitteln ist mir sehr wichtig. Aber auch das Gemeindeleben, das Leben in einer christlich orientierten Gemeinschaft ist mir wichtig. Deshalb wirke ich auch im Kirchenchor und im Gospelchor mit. Da ich nun Rentner bin, hoffe ich, noch viel für unsere Gemeinde tun zu können.

Friedrich Farrnbacher

     

Friedrich Arnold

1994 wurde ich in den Kirchenvorstand berufen. Seitdem bin ich ununterbrochen Mitglied dieses Gremiums. In dieser langen Zeit habe ich alle möglichen Funktionen übertragen bekommen: Vertrauensmann, Protokollant, Kirchenpfleger, Mitglied im Finanzausschuss, in der Dekanatssynode, im Dekanatsausschuss, in der Gesamtkirchenverwaltung Fürth.KV F.Arnold
 Diakonie und Nächstenliebe waren mir immer ein besonderes Anliegen . Anfangs habe ich mich intensiv für unsere gemeindliche Diakoniestation eingesetzt. Dabei habe ich einige Jahre die Abrechnung der Pflegeleistungen unserer Schwestern mit den Kranken- und Pflegekassen vorgenommen und mich um die Finanzen der Station gekümmert. 2005 haben wir im KV den Bau des neuen Gemeindehauses beschlossen. Wir sind heute alle sehr froh, dass wir damals diese Entscheidung getroffen haben.
Vor über 2 Jahren habe ich den Anstoß für das wöchentliche Angebot des Mittagstisches „Essen mit Anderen" gegeben und freue mich über die große Resonanz. Seit 2013 bin ich der Kirchenpfleger und kümmere mich um die Finanzen der Kirchengemeinde. Ich vertrete sie dabei in der Gesamtkirchenverwaltung. Die Mittel der Landeskirche und das Spendenaufkommen sind stark rückläufig, demgegenüber werden die Kosten für den Unterhalt von Kirche, Pfarrhaus und Gemeindehaus nicht weniger. Ich durfte auch mehrmals bei der Neubesetzung unserer beiden Pfarrstellen Mitentscheiden.
 Natürlich wären noch viele Dinge zu nennen bei denen ich innerhalb von 4 Amtsperioden beteiligt war. Ich habe die ehrenamtlichen Aufgaben als Kirchenvorstand immer sehr gerne und nicht zuletzt mit Gottes Hilfe Ausgeführt.

  Friedrich Arnold
 

      

Isabelle Beulcke

Isabelle Beulcke Mit gerade einmal 18 Jahren bekam ich die Chance durch meine Wahl in den Kirchenvorstand in einem weiteren Bereich der KirchengeKV J. Beulckemeinde mitzuarbeiten, nachdem ich begonnen hatte, nach meiner Konfirmation in der Kinder- und Jugendarbeit mitzuhelfen. Heute, fast 6 Jahre später, blicke ich gerne auf diese Zeit zurück. Eine Zeit, in der ich viel Neues lernen durfte, vieles miterleben und mitgestalten konnte und in der ich viele wunderbare Menschen der Gemeinde kennen lernen durfte. Mir war es immer ein großes Anliegen, dass Kirche gerade jungen Menschen einen Zugang bietet, einen Ort, an den sie gerne kommen. Für mich sollte Kirche ihnen Raum bieten zum Diskutieren, zum Nachdenken und zum Spaß haben. Dies alles ist mir wichtig, aber eben auch hierbei nicht die Tradition des Glaubens und der Kirche zu vergessen, denn Kirche soll allen Menschen einen Platz bieten. Besonders haben mich in den
vergangenen Jahren neue Projekte begeistert. Hierzu zählen beispielsweise die „Wuselkirche" für die Kleinsten der Gemeinde und deren Familien oder die diakonische Tischgemeinschaft „Essen mit Anderen". Denn es begeistert mich zu sehen, dass Kirche neue Wege geht und diese auch großen Anklang finden. Das Miteinander im Kirchenvorstand und in der ganzen Gemeinde haben mich durch diese Zeit getragen und ich bin heute sehr dankbar für alle Erfahrungen die ich machen durfte, für alle Gespräche, alle Diskussionen und gemeinsamen Erlebnisse. Denn diese werden mich auf meinem Weg durch das Theologiestudium, das mich selber ins Pfarramt führt, sicherlich noch lange begleiten.

Isabelle Beulcke
 

   

Günther Schrems

Schon als Kind war ich mit der Kirche verbunden (Kindergottesdienst, Kindergruppe, CVJM und der Posaunenchor). Nach einer Pause, in der für mich die Umstellung bzw. Modernisierung meines Ldw-Betriebes und die Familie Priorität hatten, wollte ich mich wieder aktiv in die Kirche einbringen.KV G. Schrems1
1994 wurde ich in den Kirchenvorstand gewählt und seit 1999 bin ich Vertrauensmann. Besonders wichtig ist mir die gute Zusammenarbeit mit den Haupt- und Ehren
amtlichen und die Würdigung ihrer Arbeit in der Kirchengemeinde. Ein Anliegen war es mir auch, neue Gottesdienstformen für Kinder und Jugendliche zu finden, wie z. B. der „SOS“ (ein Gottesdienst für Jugendliche und jung gebliebene Gemeindeglieder). Schließlich wurde ein Förderkreis für einen Jugendleiter gegründet und durch zahlreiche Spenden konnte ein Jugendleiter eingestellt werden. Zusammen mit den vielen Ehrenamtlichen vom CVJM ist dadurch eine sehr gute Jugendarbeit in Stadeln gewährleistet. Auch die Kirchenmusik hat bei mir einen hohen Stellenwert. Um die Chöre finanziell zu unterstützen und Konzerte mit auswärtigen Musikern zu ermöglichen, wurde der Förderkreis Kirchenmusik gegründet.
Alle Projekte habe ich von Anfang an mit unterstützt und bin auch als Ausschussmitglied dabei. Auf unser neuestes Projekt, die Wuselkirche, bin ich besonders stolz und engagiere mich voller Begeisterung im Team. Vor allem im Bauausschuss konnte ich mein Wissen einbringen, viele Projekte begleiten und wo nötig mithelfen. Die Arbeit und das Miteinander im KV bereitet mir viel Freude.

 Günther Schrems